Im Mai 2020 starten Jan Bühlbecker und Isabel Schmiedel nun auch noch einen Podcast: In Rotstiftfilm geht es um Medien – genauer: Um Medienkritik und deswegen unterhalten sich die Mediendesignerin Isabel Schmiedel und der Autor Jan Bühlbecker über Serien, beleuchten Medientheorien und reflektieren so das Gesehene. Sei es der Jugend-Klassiker How I met your mother oder die neuste Netflix-Serie – Rotstiftfilm schaut hinter die Kulissen des Mediums Film: Warum wurde so geschnitten wie geschnitten wurde, welchen Effekt hat die Musik und warum – verdammt noch mal – ist der Cast schon wieder so männlich-dominiert.

Außerdem machen die Zuhörer*innen bei Rotstiftfilm mit, denn fortlaufend wird im Podcast basierend auf dem Gesehenen und Gehörten durch Einsendungen der Zuhörer*innen eine eigene Geschichte geschrieben, die das besser machen soll, was vorher von den beiden MacherInnen kritisch besprochen wurde. Das ist zumeist lustig, oft absurd und immer kritisch und klug.

Rotstiftfilm hebt sich durch die Kombination von Theorie und Praxis sowie das interaktive Schreiben einer eigenen Geschichte von bestehenden Film- und Serienpodcasts ab, will Medientheorie und -kritik praktisch vermitteln und so zum bewussteren fernsehen anregen. Dazu bereitet Rotstiftfilm durch den Humor und die Schlagfertigkeit der Hosts sowie spannende Gäste seinen Hörer*innen einfach auch eine gute Zeit. Garantiert zumindest eine bessere als dieser Pressetext.

Das sind die Hosts:

Isabel Schmiedel, geboren 1996, kommt aus Hattingen. In den letzten dreieinhalb Jahren hat sie in Münster Mediendesign im Bachelor studiert und studiert nun in Bochum Medienwissenschaft im Master. Darüber hinaus arbeitet sie als Illustratorin für diverse Buchprojekte, animiert Filme und fotografiert für gestaltet Bilder für verschiedene Magazine. Sie schaut am liebsten computeranimierte Serien wie Bojack Horseman oder Avatar – Herr der Elemente und stört sich besonders daran, wenn Filme ein zu langsameres Erzähltempo haben und zur Spannungserzeugung dramatisch vertont werden.

Jan Bühlbecker, geboren 1995, kommt aus Bochum – genauer: Aus Wattenscheid. Seit sieben Jahren steht er mit selbstgeschriebenen Texten bei Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum auf der Bühne und blickt auf mehre hundert Auftritte auch in weiteren Diszliplinen der wortbezogenen Bühnenkunst zurück. Er studiert an der FernUniversität Hagen und engagiert sich seit zehn Jahren politisch. Er mag am liebsten historische Serien wie die Deutschland-Reihe und Kuhdamm 56, schaut Politiksatiren wie Veep oder Parks an Recreation und deutsche Indee-Krimiserien wie Bad Banks oder die Lobbyistin.

Gemeinsam veröffentlichen Isabel Schmiedel und Jan Bühlbecker auf ihrer Plattform Comics für den Weltfrieden unter anderem politische Comics und Animationen. Außerdem erschien im April 2020 ihr erstes gemeinsames Buch: Märchen nach Corona – Quarantäne hinter den sieben Bergen.

Kontakt in die Redaktion:

Eure Einsendung für die Fortsetzungsgeschichte gehen per Mail an rotstiftfilm@comics-fuer-den-weltfrieden.de. An diese E-Mail-Adresse könnt ihr uns auch Nachrichten schicken – wir freuen uns über Lob und Kritik! Und ihr findet mehr zum Podcast auch bei Instagram und Twitter.

Rotstiftfilm wird unterstützt von:

Heinrich Kister (Schnitt)