Einen schönen 1. Mai 2020, Tag der Arbeit. Wir feiern mit Euch und dieser revolutionären Zeichnung von Rotkäppchen. Auch wenn es in diesem Jahr ein anderer 1. Mai ist, so bleibt es dabei: Solidarität lohnt sich!

Doch wofür würde das Rotkäppchen heute (natürlich online) demonstrieren? Wir vermuten: Für mehr Generationengerechtigkeit, also gegen Risiken für ältere Leute und erst recht gegen das Patriarchat (immerhin boxt sie den bösen Wolf alleine um). Und beides passt auch besonders gut zu diesen Corona-Jahr, denn zum einen brauchen die Angehörigen von Risikogruppen gerade ganz besonders Schutz und zum anderen arbeiten in den sozialen Berufen, die gerade den Laden am laufen halten, überwiegend Frauen – oft ohne Tarifvertrag und folglich schlecht bezahlt.

ROTkäppchen, 01.05.2020

Der Maifeiertag geht übrigens auf die erste Maidemonstration zurück, die 1886 in den USA stattfand. Eine Forderung damals: Der Acht-Stunden-Tag. In diesem hat die Bundesregierung hier allerdings eine Verordnung erlassen, die während der Corona-Krise einen Zwölf-Stunden-Tag ermöglicht. Wir finden – gerade heute: Das geht gar nicht!

Und ROTkäppchen sieht das auch so. Da sind wir uns sicher.