Wir haben gebastelt: Einen Corona-geteamten Heissluftballon mit zwei Reisenden und einem Sandsack voller Fakten.

Heiße Lufthansa, 08.05.2020

Was wir damit meinen ist vermutlich zu offensichtlich, deswegen wollen wir über etwas anderes schreiben: Das größte Luftfahrtunternehmen in Deutschland, die Lufthansa, ist aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen in eine echte Krise geraten und fordert Staatshilfen. Diese will die Bundesregierung auch gewähren, um Arbeitsplätze zu sichern und ein wettbewerbsfähiges deutsches Flugunternehmen zu erhalten. So weit, so gut.

Doch die Lufthansa hätte gerne, dass nicht nur über den Wolken (eieiei) die Freiheit grenzenlos ist sondern dies auch trotz Staatsfinanzierung für ihre unternehmerischen gilt. Und darüber gibt es in der GroKo Streit: CDU und CSU wollen diesem Wunsch Folge leisten und der Lufthansa Kredit oder Bürgschaft ohne Bedingungen geben, während die SPD mindestens den Verzicht auf Aktionärsdividenden und Vorstandsboni und darüberhinaus auch Investitionen in den Klimaschutz zur Bedingung machen will.

Letzteres, finden wir, ist besonders wichtig. Und auch nicht zu viel verlangt, denn zum einen machten solche Investitionen die Lufthansa auch zukünftig krisenfest und zum anderen ist es angemessen Forderungen zu stellen, wenn man Geld gibt. Und Umweltschutz ist eben auch in Anbetracht von Corona eine notwendige Forderung – Das sagen wir nicht nur mit unserem #ComicForFuture.